Kathrin Passig

Anschrift

Wenn ich auf Ihre Einladung oder Ihre Rückfragen nicht reagiere, ist das kein Desinteresse, sondern nur schlechte Organisation und Überforderung durch zu viele unbeantwortete Mails. Bitte wenden Sie sich in solchen Fällen an Nathalie Passig (passig@buero-impresario.de), die Ihre Fragen beantworten, Ihre Probleme lösen und Ihre Verträge unterschrieben zurückschicken wird. Ich bin in den letzten zehn Jahren dreimal zu einer zugesagten Veranstaltung nicht erschienen, davon einmal unangekündigt (1x Vergessen, 1x unmittelbar bevorstehende Buchdeadline, 1x Todesfall in der Familie). In allen anderen Fällen war ich da, es gibt also keinen Grund zur Unruhe.

Die Telefonnummer von Sascha Lobo findet sich unter http://saschalobo.com/impressum/ (Es hilft übrigens nichts, mich anzurufen, wenn Sascha Lobo auf Ihre Anfrage nicht reagiert. office@saschalobo.com hingegen ist genau dafür zuständig.)

Texte

Wenn wir bei journalistischen Texten oder Buchbeiträgen nicht schriftlich etwas anderes vereinbart haben, erwerben Sie ein einfaches, nicht-ausschließliches Nutzungsrecht.

Vorträge, Lesungen etc.

Hier ist mein Terminkalender. Ich sage wahrscheinlich zu, wenn Sie mich für Vorträge zu diesen Themen einladen: Innenpolitik von Netzcommunities, Zukunft des Schreibens, Veröffentlichens und Lesens, Empfehlungsalgorithmen, Fehlerforschung, schlechte Programmierung, Selbstvermessung, Technologieskeptizismus, Technologieoptimismus, Technikgeschichte, Unwissen, Prokrastination, Verirren, konkrete Fragen zum Internet, Mensch-Maschine-Zusammenarbeit ("computational creativity", Beispiel Zufallsshirt), Coworkingspaces oder Themen, über die ich noch nie geredet habe. Ich sage wahrscheinlich nicht zu, wenn das Thema "Das Internet allgemein unter besonderer Berücksichtigung seiner Nachteile und Gefahren" oder "Algorithmen – warum sie böse sind (alle)" lautet.

Bei besonders interessanten Veranstaltungen, die keine Fahrt- oder Unterbringungskosten nach sich ziehen, rede ich umsonst, zum Beispiel bei der re:publica, den Typo Days, den Creative Mornings oder der TINCON. Wenn mich das Thema sehr interessiert und die Veranstalter fast kein Geld haben, rede ich für fast kein Geld. In allen anderen Fällen bitte ich Sie bei Ihren Honorarvorschlägen zu bedenken, dass ein Vortrag mit Vorbereitung, Anreise, Veranstaltungsteilnahme und Abreise mindestens sechs Arbeitstage dauert.

Wenn Sie mich zu einem Vortrag einladen, der am Ende in einem Tagungsband erscheinen soll: Bitte erwähnen Sie diesen Umstand nicht erst vor Ort, sondern gleich in der Einladung. Danke!

Ich habe nichts gegen die Videoaufzeichnung und Veröffentlichung von Vorträgen, Sie brauchen nicht extra zu fragen.

Das Format Podiumsdiskussion finde ich unergiebig, ich sage daher wahrscheinlich nur dann zu, wenn die Diskussion in Berlin stattfindet und mich daher wenig Zeit kostet, oder wenn sie Teil einer längeren Veranstaltung ist, die mich interessiert. (Viel Schmerzensgeld ist natürlich auch immer eine Option.)

Lesungen zusammen mit Sascha Lobo (aus "Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin" oder "Internet - Segen oder Fluch") sind schwierig einzufädeln, da er ein vielbeschäftigter Mann ist. Wenn Sie ein interessantes Veranstaltungskonzept haben, könnte es trotzdem klappen. Lesungen zusammen mit Aleks Scholz ("Lexikon des Unwissens", "Das neue Lexikon des Unwissens", "Verirren - Eine Anleitung für Anfänger und Fortgeschrittene") sind im Prinzip möglich, seine Anreise aus Schottland ist in der Regel nicht teurer oder komplizierter als meine aus Berlin. Einladungen, vor Studierenden über Prokrastination zu sprechen / aus "Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin" zu lesen / Workshops oder Seminare über Prokrastination zu halten, sage ich immer zu, wenn der Termin passt, denn die armen Geschöpfe brauchen allen Trost, den sie bekommen können.

Ich habe kein Problem damit, kurzfristig eingeladen zu werden, weil alle anderen abgesprungen sind; ich weiß, dass man es als Veranstalter nicht leicht hat und würde sowieso nicht länger als eine Woche vor dem Termin mit der Vorbereitung anfangen.

Meine Vorträge sind von mittlerer Unterhaltsamkeit, also auf einer Skala von 0 wie "jemand spricht mit schwerstem japanischen Akzent in monotoner Stimme zu Powerpointwüsten in Zehn-Punkt-Schrift" bis 10 wie Ralph Caspers erklärt das Internet ungefähr bei 7 Punkten. Sie enthalten Fakten, die ich vorher recherchiert habe. Ich kann Englisch und besitze ein Hemd.